Der Name Pip.io dürfte gerade in deutschsprachigen Ländern zu einer Verwirrung führen, doch Pip.io ist keinesfalls eine virtuelle Toilette, sondern das in den letzten Tagen am meisten erwähnte Tool zumindest in meiner Timeline. Pip.io versteht sich als Social Operation System, quasi die Bündelung von Allem unter einer innovativen Oberfläche. Nach einigen Stunden kann ich sagen, dass es dies relativ gut macht. Pip.io fühlt sich an wie etwas, das man sich von Google Wave erwartet und erhofft hatte.
Noch befindet sich Pip.io in einer geschlossenen Betaphase. Diese Geschlossenheit täuscht dem Benutzer natürlich immer eine besonders spannende Sache vor, siehe der übertriebene Hype bei Google Wave. Die Einladung bei Pip.io dauerte in meinem Falle wenige Stunden, wer es eilig hat, der sollte den Code pipiobeta versuchen.
Nach der erfolgten Anmeldung erwartet euch Pip.io mit einer wirklich aufgeräumten Oberfläche. Ihr könnt das Tool “Stand alone” nutzen, aber auch andere Social Networks wie Twitter und Facebook einbinden. Das ist vielleicht für diejenigen interessant, die ihren Status zentral abgeben möchten. Des Weiteren benötigt man natürlich nur noch einen einzigen Ort, um über alle Statusnachrichten seiner Kontakte informiert zu werden.
Neben dem Connecten in andere Social Networks hat man natürlich innerhalb der pip.io-Oberfläche die Möglichkeit, direkt mit anderen Nutzern in Kontakt zu treten. So kann man verschiedene Listen und Gruppen anlegen, sogar einzelne private Unterhaltungen mit Teilnehmern sind möglich. Kollaboration at it’s best. Features, die bisher eher zaghaft in andere Netzwerke eingeführt werden.
Ein weiterer Punkt ist das Ansehen eines globalen Netzwerkes. Dieses wird mittels Google Maps realisiert. So kann man sehen, wer sich gerade in der Nähe aufhält und “was zu sagen” hat. Unklar ist, ob der eigene Standort anhand eines Einwahlknotens gewählt wird, oder ob man diesen tatsächlich mit Google Latitude verknüpfen kann. Wäre unterwegs ja eine schicke Sache. So könnte man in einer fremden Stadt eventuell schauen, wo gerade etwas “los” ist und in welchen Lokalitäten es gerade langweilig ist. Weitere Netzwerke und Features sollen übrigens kontinuierlich eingebaut werden.
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[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Carsten Knobloch, Powerflasher Team und Max R. Scheer, Max erwähnt. Max sagte: Kurzer aber feiner Review zu pip.io von @caschy: Mein Senf zu Pip.io http://bit.ly/2OAho7 [...]
Also praktisch so etwas wie eventbox fürn mac, oder?
hach, der invite-code hat noch funktioniert. instant-access :)
Naja, das ganze ist schon anders als die Eventbox. Ich finde die Geo-Geschichte sehr, sehr spannend.
Die Position in den Global Updtaes, d.h. die Funktion, die die Nachrichten zur Umgebung anzeigt, benutzt in meinen Augen z.Zt. den in pipio eingetragenen Standort.
Um zu sehen, was in einer fremden Stadt los ist, musst du doch gar nicht groß zaubern: Einfach die Map dorthin verschieben und/oder zoomen.
@HeikoBe